ASTROeMOTION

Wie am Himmel, so auf Erden – Leben ist Bewegung

Friedensnobelpreis für Barack Obama

Freitag 9. Oktober 2009 von Ouranos

Barack Obama fasziniert gekonnt die Massen und versteht es, die Menschen mit seinem Idealismus und seinen Visionen zu faszinieren. Jedoch ist es nicht nur das, es sind auch seine konkreten Handlungen, die völlig im Gegensatz zu seinem Vorgänger George W. Bush stehen und ihm das Image eines Verbesserers verschaffen (aktuell nehmen seine Popularitätswerte in den USA jedoch ab, was mich persönlich verwundert. Vielleicht haben sie entdeckt, dass auch er ein Mensch ist?)

Am 9. Oktober 2009 wurde nun verkündet, dass Obama den Friedensnobelpreis erhalten wird. Dessen Übergabe wird am 10. Dezember 2009 in Oslo stattfinden

Um dieses Ereignis astrologisch näher zu beleuchten, habe ich Obamas Radix mit der Transitdirektion des Jupiterbogens untersucht, der Herrscher des 10./11. Hauses ist und somit für seine Bedeutsamkeit und Position in der Gesellschaft zuständig ist. Überdies steht er noch in Haus 12, ist also für den ganzen IV. Quadranten zuständig

Ich möchte an diesem Punkt vorausschicken, dass ich eine korrigierte Geburtszeit verwende, nämlich 5 Minuten nach der offiziellen Angabe. Roland Gross (http://www.roland-gross.eu/), ein Astrokollege von mir, positionierte das MC auf 0° Schütze und ich halte das ebenfalls für richtig, und warum, das wird sich gleich zeigen:

Betrachtet man nun die Transitdirektion nach dem Jupiterbogen für den 10. Dezember 2009, so steht der dirigierte Neptun genau am MC. Somit ist die Korrektur von Roland Gross als richtig anzunehmen.

Der Jupiter selbst steht im Transit als Herrscher von Haus 10 (und 11) in Haus 1. Roscher schreibt dazu „Zur Bedeutsamkeit geboren“. Da es sich hier um einen Transit handelt, muss man das hier als Zeitphase deuten. Somit wird als schon mal nur durch die allgemeinen Transite das Thema angezeigt, gesellschaftlich aufzusteigen und bedeutsam zu werden.

Der T-Jupiter steht auch noch in Konjunktion mit T-Neptun, Jupiter/Neptun, die Idealisierungs- und Glorifizierungskonstellation schlechthin. Im Radix von Obama zeigt sich Jupiter/Neptun über den Radix-Neptun in 9, der ihn in der Öffentlichkeit mit seinen Visionen glänzen lässt.

T-Neptun (mit T-Jupiter) steht in Opposition zum Radix-Uranus, Uranus/Neptun. Uranus/Neptun hat Obama über die 19° Wassermann am AC (Uranus/Neptun-Grad), und Uranus/Neptun entspricht nach Roscher dem Zustand „Wunder werden wahr“. Die Menschen können in ihm nun wieder einmal den Weltverbesserer sehen.

Der dirigierte Neptun am MC sticht am deutlichsten heraus. Neptun am MC bedeutet, die Öffentlichkeit durch ungreibare Ausstrahlung in seinen Bann zu ziehen, in der Gesellschaft den Status eines Selbstlosen und Selbstaufopfernden zu erreichen und zu einer idealisierten Heiligenfigur zu werden, so wie es Lady Diana mit ihrem Neptun in 10 ja war. Was würde von der Analogie her besser zu einer Friedensnobelpreisverleihung passen, als ein Neptun genau am MC?

Dieser Beitrag wurde erstellt am Freitag 9. Oktober 2009 um 20:55 und abgelegt unter Astrologie. Kommentare zu diesen Eintrag im RSS 2.0 Feed. Sie können einen Kommentar schreiben, oder einen Trackback auf Ihrer Seite einrichten.

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