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	<title>ASTROeMOTION &#187; Mond</title>
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	<description>Wie am Himmel, so auf Erden - Leben ist Bewegung</description>
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		<title>Mond/Pluto &#8211; Macht und Ohmacht der Gefühle</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 11:00:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ouranos</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>Pluto ist ein sehr mächtiger Planet im Horoskop, er lässt uns bis an unsere Grenzen gehen, treibt uns an das Limit unserer Kräfte und weckt dabei unsere &#8220;Überlebensinstinkte&#8221;. Uns wird der Zugang zu unserer individuellen Macht möglich, der uns sonst verwehrt ist. Diese Macht kann uns die Chance geben, etwas radikal zu verändern und wie ein Phönix aus der Asche zu steigen, oder alles um uns herum einschließlich uns selbst zu vernichten.</p>
<p>Eine der schwierigsten Konstellationen ist Mond/Pluto. Der Mond ist unser individuellster Planet, Symbol unserer Gefühle und unseres inneren Kindes, eigentlich unser intimster Planet. Dementsprechend schwierig kann sich der Kontakt dieser Seite in uns mit Pluto gestalten, der kein Erbarmen kennt und uns mit Macht und Ohnmacht konfrontiert.</p>
<p>Menschen mit Mond/Pluto im Horoskop kennen es, mit den eigenen Gefühlen am Rande des Wahnsinns zu dümpeln. Dazu kommt es nämlich, wenn sie jahrelang ihre Gefühle unterdrücken, sich fremden Vorstellungen unterwerfen und sich ihrer eigenen unterdrückten Triebe nicht bewusst sind. Meist sind es die Eltern oder die familiären Umstände, die dazu beitragen, dass das eigene Gefühlsleben nicht erkannt wird. Es wird stattdessen mit fremden Vorstellungen und Ballast angereichert, u.a. mit ungelösten familiären Verstrickungen. Diese können unfrei machen, belagern die eigene Seele.</p>
<p>Wenn jedoch die familiären Verstrickungen und ungelösten Probleme überhand nehmen und dem Menschen hindern, er selbst zu werden, spätestens dann erlangt er Zugriff zu seiner wahren Macht. Die Unterwerfung seiner Seele durch äußere Mächte ist nur der andere Pol zu der Macht, die in seinem Inneren schlummert &#8211; die Macht, die es ihm ermöglicht, seine Seele zu befreien und wahrhaftig zu leben, ohne fremde Unterdrückung.</p>
<p>Ist der Mensch mit Mond/Pluto an diesem Punkt angelangt, kennt er mit seinem Umfeld keine Gnade mehr. Ungeahnte Kräfte werden frei, es kommt zu einem vulkanartigen Ausbruch der Gefühle. In diesem Zustand kann ihn nichts mehr aufhalten, denn er weiß, dass seine Wahrhaftigkeit auf dem Spiel steht, die Wahrheit seiner Gefühle. Er will nicht mehr von anderen in Muster gedrängt werden, die ihm nicht entsprechen, mit denen er nicht leben kann und nicht leben will.</p>
<p>Nimmt sein Kampf um die wahre Identität seiner Gefühle kein Ende, zerstört er unweigerlich seine Umwelt, bis er auch sich selbst zerstört. Was übrig bleibt, ist ein leergefegtes Schlachtfeld und nur die Überreste darauf lassen erahnen, welch gewaltige Kraft freigesetzt wurde. Mond/Pluto tendiert dazu, seine Grenzen falsch einzuschätzen. Da er aus jeder emotionalen Krise und jedem Loch wieder gestärkt hervorgehen kann, glaubt er vielleicht, unbesiegbar zu sein. Doch auch Pluto hat Grenzen, und alles, was Pluto macht, macht er radikal &#8211; daher gibt es nach dem Überschreiten der Grenze kein Zurück mehr, was durch Pluto einmal vernichtet wurde, ist für immer vernichtet.</p>
<p>Besonders heftig kann sich dieser Konflikt gestalten, wenn er die Familie und die Beziehung betrifft. Symbolisch lässt sich das am fixen Kreuz Löwe/Wassermann &#8211; Stier/Skorpion erklären. Der Löwe-AC ist ein Paradebeispielt dafür. In fast allen Breiten steht bei einem Löwe-AC auch der IC im Skorpion. Der IC im Skorpion steht dafür, dass der Betreffende tief in seine Familien eingewoben ist, verwurzelt in ihre Vorstellungen und Traditionen. Der Löwe-AC hat jedoch das Bedürfnis, er selbst zu werden, aus seinem Herzen zu leben. Dazu hat er als Gegenpol den Wassermann-DC, und hier zeigt sich dann deutlich der Konflikt. Der Wassermann-DC liefert Partnerschaften, die ex-zentrisch sind, sie liefern neuen und unbekannten Stoff, welche die eigene Persönlichkeit herausfordern und ergänzen sollen (Löwe-AC). Dieses Wechselspiel der Individualisierung auf der AC/DC-Achse steht im Konflikt zum IC im Skorpion, indirekt auch Mond/Pluto. Die familiäre Situation, der Hintergrund, verträgt sich schwer mit den Vorgängen auf der AC/DC-Achse und somit in der Partnerschaft.</p>
<p>Astrologische Deutungen: <a href="http://www.astrodeutung.at">www.astrodeutung.at.</a></p>
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		<title>Der Dobermann, die Milch, der Mond und die Konstruktion</title>
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		<pubDate>Sat, 12 Sep 2009 16:14:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>GreenTara</dc:creator>
				<category><![CDATA[Astrologie]]></category>
		<category><![CDATA[Mond]]></category>
		<category><![CDATA[Transpersonale Astrologie]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem Vortrag, der auf seinem Buch &#8220;Wie wirklich ist die Wirklichkeit&#8221; beruht, bringt Paul Watzlawick etliche Beispiele dafür, wie Menschen und höhere Tiere ihre Wirklichkeit &#8220;konstruieren&#8221;, um sich nicht in Sinnlosigkeit und der daraus resultierenden Verwirrung zu verlieren. Das heißt, sie setzen etwas zueinander in Beziehung, was nicht zwangsläufig einen Bezug zueinander haben muss! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem Vortrag, der auf seinem Buch &#8220;Wie wirklich ist die Wirklichkeit&#8221; beruht, bringt Paul Watzlawick etliche Beispiele dafür, wie Menschen und höhere Tiere ihre Wirklichkeit &#8220;konstruieren&#8221;, um sich nicht in Sinnlosigkeit und der daraus resultierenden Verwirrung zu verlieren. Das heißt, sie setzen etwas zueinander in Beziehung, was nicht zwangsläufig einen Bezug zueinander haben muss! Als ein Beispiel für diese &#8220;Konstruktionen&#8221; berichtet Watzlawick von einem Dobermann, der eine Leidenschaft für Milch entwickelte.</p>
<p>Der Halter des Dobermanns ließ den Hund, der die Nacht im Haus verbrachte, jeden Morgen in den Garten laufen, damit er dort sein &#8220;Geschäft&#8221; verrichten könne. Jeden Morgen füllte der Halter in der Zwischenzeit den Napf mit Milch. Wenn der Hund dann ins Haus zurückkehrte, lief er zu seinem Napf und trank mit Begeisterung seine Milch. Eines Morgens war keine Milch mehr da. Der Hund lief wie gewohnt zu seinem Napf, stutzte. Dann lief er wieder in den Garten, presste aus Leibeskräften drei Tropfen aus seiner leeren Blase und lief wieder ins Haus und zu seinem Napf. Nur, es war trotzdem keine Milch da.</p>
<p>Watzlawick schließt daraus, dass sich die Wirklichkeit, die nicht ungefiltert wahrgenommen werden kann, dann zeigt, wenn die Konstruktionen der Wirklichkeit zusammenbrechen, nicht mehr gültig sind. Die gültige Wirklichkeit des Hundes war: &#8220;Wenn ich in den Garten laufe, mein Geschäft verrichte und dann ins Haus zurückkehre, dann ist Milch in meinem Napf&#8221;. Er realisiert nicht, dass es keinen zwingenden Zusammenhang zwischen seinem Gartengang und dem Vorhandensein von Milch in seinem Napf gibt. Und so wiederholt er sein Verhalten, um an die Milch zu kommen. Außenstehenden ist bewusst, dass auch ein fünfter und sechster Gang in den Garten keine Milch in den Napf zaubern wird. Dem völlig verwirrtem Hund jedoch nicht.</p>
<p>Das heißt, der Hund unterliegt &#8211; wie die meisten Menschen, einem Trugschluss. Denn die wahrgenommene, konstruierte Wirklichkeit wird für die wirkliche Wirklichkeit, also für wirklich/wahr/real existierend gehalten. Ordnungen werden konstruiert, um Bezugspunkte zu haben, um an Erfahrungen anknüpfen zu können.</p>
<p>Von der wirklichen Wirklichkeit wissen wir nur, was sie nicht ist. So lange unsere Konstruktionen passen, ist das Leben relativ unproblematisch und erträglich. Stürzen die Konstruktionen ein, sind Kummer, Schmerz, Verwirrung die Folge. Dies wird schon in den Upanishaden beschrieben als die Wurzel menschlichen Leides: Es entsteht, wenn sich die wirkliche Wirklichkeit von unserem Bild der Wirklichkeit unterscheidet.</p>
<p>Wenn wir bisher erfahren haben, dass ein Gespräch etwas klären kann, dann werden wir alles daran setzen, ein Gespräch zu führen, um Meinungsverschiedenheiten oder anderes aus dem Weg zu räumen. Wir werden fassungslos und vielleicht auch wütend und ohnmächtig feststellen, dass uns das nicht mit jedem Menschen gelingt. Dennoch verhalten wir uns wie der Dobermann. Wieder und wieder suchen wir das Gespräch, scheitern wieder und wieder und werden immer unglücklicher, sind immer verstimmter, fühlen uns unverstanden und verlassen, schlecht behandelt oder missachtet. Nur selten kommen wir auf die Idee, dass ein Gespräch nicht zwingend eine Klärung herbeiführt. Aus der Erfahrung, dass es <strong>oft</strong> funktioniert, machen wir innerlich ein <strong>immer</strong>.</p>
<p>Oder wir haben gelernt, dass es zu einer richtigen Beziehung gehört, zu heiraten. Wir setzen alles daran, dass sich dieser Wunsch erfüllt, weil wir hoffen, dass sich dann unser Zustand verändert und wir verheiratet sehr glücklich sein werden. Die Heirat findet statt und nicht viel später setzt die Ernüchterung ein. Unser Zustand hat sich nicht deutlich spürbar verändert, wir sind nicht glücklicher.</p>
<p>Oder wir streben lange Jahre auf ein berufliches Ziel zu, nehmen viele Anstrengungen in Kauf, sagen uns: &#8220;Wenn ich diese Position erreicht habe, dann&#8230;&#8221;. Unsere Mitmenschen bestärken uns, indem sie bewundern, welche Mühen wir auf uns nehmen, um unser Ziel zu erreichen, sie sprechen uns Mut zu, schenken uns ihre Aufmerksamkeit. Dann sind wir endlich am Ziel, haben die neue Position. Nur &#8211; die ist nicht so, wie wir uns das ausmalten. Zwar sind wir nun weisungsbefugt, dürfen Anordnungen erteilen, aber den Grad an Entscheidungsspielraum, den wir uns vorstellten, haben wir nicht. Wir sind auch nicht zufriedener. Womöglich sind wir unzufriedener und unglücklicher als zuvor, denn wir fühlen uns um den Lohn unserer Anstrengungen und Bemühungen betrogen.</p>
<p>Was ist geschehen? Wir sind auf unsere Konstruktion &#8220;Wer sich anstrengt und ein Ziel erreicht, wird danach immer zufrieden sein&#8221; hereingefallen. Und wir verneinen, dass wir die Architekten unserer Wirklichkeit und damit unseres Lebens sind.</p>
<p>Hieraus könnte man ableiten, dass auch Astrologie eine Form der vielen möglichen Konstruktionen ist, mit deren  Hilfe wir die Wirklichkeit wahrnehmen (und ich persönlich meine, das es auch so ist). Eine Methode, die genau dies berücksichtigt, ist die Transpersonale Astrologie. In der Deutungshierarchie des „Kybernetischen Modells“ stehen die Faktoren Mond, Merkur und Sonne an erster Stelle und innerhalb dieses „Ersten Regelkreises“ ist es der Mond als der primäre Wahrnehmungsfilter, der zuerst gedeutet wird. Seine Zeichen- und Hausposition, auch als Häuserherrscher, beschreibt, was aus dem Spektrum des Wahrnehmbaren als Wirklichkeit herausgefiltert wird. (Das ist vermutlich auch gut so, denn sonst würde „mensch“ ob der Fülle der möglichen Wahrnehmungen von Eindrücken völlig überflutet werden.) Der Mond wiederum hat eine Art natürliche Verwandtschaft zum IC und dem 4. Haus, also den Bereichen des Horoskops, die die seelische Eigenart in symbolischer Form beschreiben sowie zum Tierkreiszeichen Krebs. Die Spitze des Hauses, welches in dieses Tierkreiszeichen fällt, beschreibt also den Auftrag, den der Mond in dem Haus ausführt, in dem er im Horoskop steht. </p>
<p>Es kann nützlich sein, sich dies für sich selbst anzuschauen und zu prüfen, wie die eigene Wahrnehmung beschaffen ist. <strong>Aber Vorsicht: Auch dies ist nur eine weitere Konstruktion. ^^</strong></p>
<p><em>Basis dieses Artikels ist: Wie wirklich ist die Wirklichkeit, Ausstrahlung des Deutschlandradios (Radio Kultur) eines Anfang der 90er von Paul Watzlawick gehaltenen Vortrags.</em></p>
<p><em><strong>Wie wirklich ist die Wirklichkeit</strong> &#8211; Das wir die Welt nicht einfach vorfinden, sondern unsere Welten erfinden, ist einer der Grundgedanken des radikalen Konstruktivismus. Watzlawick, Philosoph und Psychotherapeut, bringt uns diese Sichtweise in seinem Vortrag auf wirklich unterhaltsame Weise näher.</em></p>
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